SachkundePruefung34k

📈 Finanzwirtschaftliche Grundlagen, Zins und Konditionsvergleich

Markt, Konjunktur und Geldpolitik (Nummer 2.9)

Auf dem Markt der Verbraucherkredite treffen Kreditgeber (Banken, Kreditinstitute, Absatzfinanzierer) und Kreditvermittler aufeinander. Der Preis eines Kredits bildet sich aus Refinanzierungskosten, Betriebskosten, Risikokosten und Gewinnmarge. Konjunkturzyklen — Aufschwung, Hochkonjunktur, Abschwung, Tiefphase — wirken über Nachfrage und Ausfallrisiko auf das Kreditgeschäft. Die Geldpolitik des Eurosystems steuert über die Leitzinsen, insbesondere den Zinssatz für die Einlagefazilität und die Hauptrefinanzierungsgeschäfte, das allgemeine Zinsniveau.

Grundlagen der Verzinsung

Zu unterscheiden sind Sollzinssatz (der reine Zinssatz für das Darlehen) und effektiver Jahreszins (die Gesamtkosten in Prozent pro Jahr). Die Berechnung des effektiven Jahreszinses richtet sich nach § 16 PAngV und der zugehörigen Anlage; einzurechnen sind Zinsen, Bearbeitungskosten und die Kosten von Nebenleistungen, die Voraussetzung für die Kreditgewährung sind. Nicht einzurechnen sind Kosten, die der Darlehensnehmer frei wählen kann, sowie Verzugskosten.

Konditionsvergleich (Nummer 3.4)

Der Vergleich zweier Angebote erfolgt über den effektiven Jahreszins und die Summe aller vom Darlehensnehmer zu zahlenden Beträge, nicht über die Monatsrate allein.

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Beispielfragen (35)

1. Wer tritt auf dem Markt der Verbraucherkredite als Anbieter auf?

  1. Ausschließlich Versicherungsunternehmen
  2. Ausschließlich Sparkassen
  3. Kreditinstitute, Absatzfinanzierer und Spezialanbieter
  4. Ausschließlich staatliche Förderbanken

Nummer 2.9.1 der Anlage 1 DarlVermV beschreibt den Markt der Verbraucherkreditprodukte mit Kreditgebern und Kreditvermittlern; Absatzfinanzierer der Hersteller gehören ausdrücklich dazu.

2. Aus welchen Bestandteilen bildet sich der Preis eines Konsumkredits?

  1. Refinanzierung, Betriebskosten, Risikokosten, Marge
  2. Ausschließlich aus dem jeweils geltenden Leitzins der Zentralbank
  3. Ausschließlich aus den Personalkosten des Instituts
  4. Ausschließlich aus der Höhe der Sicherheiten

Nummer 2.9.1 der Anlage 1 DarlVermV behandelt Kreditmärkte und ihre Preisbildung; die genannten vier Bestandteile erklären, warum Konsumkredite über dem Leitzins liegen.

3. Warum liegt der Zins eines Ratenkredits über dem eines Immobiliendarlehens?

  1. Weil der Gesetzgeber es so vorschreibt
  2. Weil die Laufzeit stets länger ist
  3. Weil die Bearbeitung mehr Personal bindet
  4. Weil Sicherheiten fehlen und das Ausfallrisiko höher ist

Die Risikokosten sind der wesentliche Unterschied; das Immobiliardarlehen ist nach § 491 Absatz 3 BGB grundpfandrechtlich besichert, der Konsumkredit regelmäßig nicht.

4. Welche Phasen umfasst ein Konjunkturzyklus?

  1. Nur Inflation und Deflation
  2. Ausschließlich die beiden Phasen Aufschwung und Abschwung
  3. Nur Wachstum und Stagnation
  4. Aufschwung, Hochkonjunktur, Abschwung, Tiefphase

Nummer 2.9.2 der Anlage 1 DarlVermV verlangt Kenntnisse über Konjunkturzyklen und ihre Wirkung auf das Kreditgeschäft.

5. Wie wirkt ein konjunktureller Abschwung typischerweise auf das Kreditgeschäft?

  1. Beide Größen bleiben unverändert
  2. Die Nachfrage steigt und die Ausfallrisiken sinken
  3. Nachfrage sinkt, Ausfallrisiken steigen
  4. Nur die Bearbeitungszeiten verlängern sich

Nummer 2.9.2 der Anlage 1 DarlVermV verbindet Konjunkturzyklen mit dem Kreditgeschäft; steigende Arbeitslosigkeit erhöht die Risikokosten und dämpft zugleich die Nachfrage.

6. Welches Ziel verfolgt die Geldpolitik des Eurosystems vorrangig?

  1. Die Maximierung des Kreditvolumens der beaufsichtigten Institute
  2. Die Gewährleistung von Preisstabilität
  3. Die Stabilisierung der Aktienkurse
  4. Die Senkung der Staatsverschuldung

Artikel 127 AEUV nennt die Preisstabilität als vorrangiges Ziel des Europäischen Systems der Zentralbanken; Nummer 2.9.3 der Anlage 1 DarlVermV führt die Notenbankpolitik als Prüfungsinhalt.

7. Wie wirkt eine Erhöhung der Leitzinsen auf Konsumkredite?

  1. Die Kreditlaufzeiten verkürzen sich automatisch
  2. Die Kreditzinsen sinken unmittelbar
  3. Die Kreditzinsen bleiben unverändert
  4. Refinanzierung wird teurer, Kreditzinsen steigen

Nummer 2.9.4 der Anlage 1 DarlVermV behandelt unmittelbare Einflüsse auf das Zinsniveau; höhere Leitzinsen verteuern die Refinanzierung der Institute.

8. Welcher Zinssatz des Eurosystems steuert die kurzfristige Liquiditätsversorgung der Banken?

  1. Der Zinssatz für langfristige Staatsanleihen der Mitgliedstaaten
  2. Der Satz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte
  3. Der Basiszinssatz nach dem BGB
  4. Der Zinssatz für Spareinlagen

Die Hauptrefinanzierungsgeschäfte sind das zentrale Instrument der Liquiditätssteuerung; Nummer 2.9.3 der Anlage 1 DarlVermV zählt die Geldpolitik zu den Prüfungsinhalten.

9. Wie wird der Basiszinssatz nach dem BGB ermittelt?

  1. Er entspricht stets dem Zinssatz für Spareinlagen
  2. Er wird jährlich vom Bundestag festgesetzt
  3. Halbjährliche Anpassung am Referenzzinssatz
  4. Er wird von den Kreditinstituten frei bestimmt

§ 247 BGB regelt den Basiszinssatz und seine Anpassung zum 1. Januar und 1. Juli anhand des Referenzzinssatzes der Europäischen Zentralbank.

10. Was beschreibt die Inflationsrate?

  1. Den Anstieg der Kreditzinsen für private Haushalte
  2. Den Anstieg des allgemeinen Preisniveaus
  3. Den Anstieg der Löhne
  4. Den Rückgang der Arbeitslosigkeit

Nummer 2.9 der Anlage 1 DarlVermV verlangt finanzwirtschaftliche Grundlagen; die Inflationsrate misst die Veränderung des Verbraucherpreisindex.

11. Was ist der Realzins?

  1. Der effektive Jahreszins ohne Nebenkosten
  2. Der Nominalzins zuzüglich der Inflationsrate
  3. Nominalzins abzüglich Inflationsrate
  4. Der Zinssatz nach Abzug der Kapitalertragsteuer

Nummer 2.9.5 der Anlage 1 DarlVermV verlangt die Grundlagen der Verzinsung; der Realzins gibt den Kaufkraftgewinn oder -verlust nach Berücksichtigung der Inflation an.

12. Was ist der Sollzinssatz?

  1. Der Zinssatz für Guthaben auf dem Girokonto
  2. Die Summe aller Kosten des Kredits über die gesamte Laufzeit
  3. Der Prozentsatz der Verzinsung des Darlehens
  4. Der Zinssatz für den Verzugsfall

§ 489 Absatz 5 BGB umschreibt den Sollzinssatz als den periodischen Prozentsatz, der auf das in Anspruch genommene Darlehen angewendet wird.

13. Was drückt der effektive Jahreszins aus?

  1. Nur die Bearbeitungsgebühr
  2. Nur die Zinskosten ohne weitere Entgelte
  3. Die Gesamtkosten als jährlicher Prozentsatz
  4. Nur die Kosten der Restschuldversicherung

§ 16 PAngV definiert den effektiven Jahreszins als die Gesamtkosten des Kredits, ausgedrückt als jährlicher Prozentsatz des Nettodarlehensbetrags.

14. Warum ist der effektive Jahreszins die geeignete Vergleichsgröße?

  1. Weil er die Monatsrate unmittelbar angibt
  2. Weil er im Regelfall niedriger ausfällt als der vereinbarte Sollzinssatz
  3. Weil er von der Aufsichtsbehörde festgelegt wird
  4. Weil er alle Kosten und den Zahlungsverlauf erfasst

§ 16 PAngV bezieht Zinsen, Entgelte und den zeitlichen Zahlungsverlauf ein; nur so werden Angebote mit unterschiedlichen Kostenstrukturen vergleichbar.

15. Wie hoch sind die Jahreszinsen für 8 000 Euro bei einem Zinssatz von 6 Prozent?

  1. 800 Euro
  2. 600 Euro
  3. 480 Euro
  4. 240 Euro

Nummer 3.4.6 der Anlage 1 DarlVermV verlangt Zinsrechnung: 8 000 Euro mal 6 Prozent ergibt 480 Euro Zinsen für ein volles Jahr.

16. Wie hoch sind die Zinsen für 8 000 Euro bei 6 Prozent für 90 Tage nach der deutschen Zinsmethode?

  1. 240 Euro
  2. 480 Euro, also die vollen Jahreszinsen ohne zeitliche Aufteilung
  3. 120 Euro
  4. 60 Euro

Nummer 3.4.6 der Anlage 1 DarlVermV verlangt Zinsrechnung: bei 360 Zinstagen im Jahr entfallen auf 90 Tage ein Viertel der Jahreszinsen von 480 Euro, also 120 Euro.

17. Ein Kunde zahlt 45 Euro Zinsen für 3 000 Euro in einem Jahr. Wie hoch ist der Zinssatz?

  1. 4,5 Prozent
  2. 2,5 Prozent
  3. 1,5 Prozent
  4. 0,45 Prozent

Die Zinsformel nach Nummer 3.4.6 der Anlage 1 DarlVermV ergibt: 45 Euro geteilt durch 3 000 Euro sind 0,015, also 1,5 Prozent im Jahr.

18. Welches Kapital erbringt bei 4 Prozent jährlich genau 260 Euro Zinsen?

  1. 10 400 Euro
  2. 5 200 Euro nach der Formel Kapital gleich Zins mal Zinssatz
  3. 6 500 Euro
  4. 2 600 Euro

Die Umstellung der Zinsformel nach Nummer 3.4.6 der Anlage 1 DarlVermV ergibt: 260 Euro geteilt durch 0,04 sind 6 500 Euro.

19. Ein Dispositionskredit von 2 500 Euro wird 45 Tage in Anspruch genommen; der Sollzinssatz beträgt 11,9 Prozent. Wie hoch sind die Zinsen nach der deutschen Methode?

  1. 37,19 Euro
  2. 297,50 Euro
  3. 148,75 Euro
  4. 74,38 Euro

Nach der deutschen Zinsmethode mit 360 Tagen ergibt sich: 2 500 Euro mal 11,9 Prozent mal 45 geteilt durch 360, also 37,19 Euro.

20. Wie hoch ist die Zinsbelastung eines Kontokorrentkredits von 4 000 Euro bei 12 Prozent über 30 Tage?

  1. 120 Euro
  2. 480 Euro
  3. 40 Euro
  4. 20 Euro

Nach der deutschen Zinsmethode entfallen auf 30 von 360 Tagen ein Zwölftel der Jahreszinsen von 480 Euro, also 40 Euro.

21. Ein Darlehen über 9 600 Euro wird in 48 gleichen Raten zurückgezahlt; die Gesamtkosten betragen 1 152 Euro. Wie hoch ist die Monatsrate?

  1. 192 Euro
  2. 200 Euro, also der Nettodarlehensbetrag geteilt durch die Ratenzahl
  3. 240 Euro
  4. 224 Euro

Der Gesamtbetrag nach Artikel 247 § 3 EGBGB beträgt 10 752 Euro; geteilt durch 48 Raten ergibt das eine Monatsrate von 224 Euro.

22. Ein Kunde zahlt 60 Raten zu 185 Euro für ein Darlehen über 9 500 Euro. Wie hoch sind die Gesamtkosten?

  1. 1 600 Euro
  2. 11 100 Euro
  3. 950 Euro
  4. 2 100 Euro

Der Gesamtbetrag beläuft sich auf 60 mal 185 Euro, also 11 100 Euro; abzüglich des Nettodarlehensbetrags von 9 500 Euro verbleiben 1 600 Euro Gesamtkosten.

23. Wie verändert sich die Monatsrate, wenn die Laufzeit bei gleichem Gesamtbetrag von 48 auf 72 Monate verlängert wird?

  1. Sie sinkt, die Zinsbelastung steigt
  2. Sie sinkt und die Zinsbelastung sinkt ebenfalls
  3. Sie bleibt gleich
  4. Sie steigt, weil mehr Raten zu zahlen sind

Nummer 3.4.5 der Anlage 1 DarlVermV verlangt die Empfehlung einer geeigneten Laufzeit; eine längere Laufzeit verteilt die Rückzahlung, verlängert aber die Verzinsung der Restschuld.

24. Ein Kredit über 5 000 Euro hat einen Sollzinssatz von 6,0 Prozent und eine einmalige verpflichtende Gebühr von 150 Euro. Wie wirkt die Gebühr auf den effektiven Jahreszins?

  1. Er ist nicht mehr berechenbar
  2. Er liegt unter 6,0 Prozent, weil die Gebühr die Laufzeit verkürzt
  3. Er bleibt bei genau 6,0 Prozent
  4. Er liegt über 6,0 Prozent

§ 16 PAngV verlangt die Einbeziehung aller Kosten, die Voraussetzung der Kreditgewährung sind; jede zusätzliche Gebühr hebt den effektiven Jahreszins über den Sollzinssatz.

25. Wann stimmen Sollzinssatz und effektiver Jahreszins ausnahmsweise überein?

  1. Wenn die Laufzeit genau zwölf Monate beträgt
  2. Wenn keine weiteren Kosten anfallen
  3. Wenn das Darlehen besichert ist
  4. Wenn der Kunde ein Girokonto beim Institut führt

§ 16 PAngV bezieht neben den Zinsen alle verpflichtenden Kosten ein; fehlen solche Kosten und wird monatlich getilgt, nähern sich beide Werte an.

26. Zwei Angebote über 10 000 Euro: Angebot A mit 7,2 Prozent effektiv und 48 Monaten, Angebot B mit 6,9 Prozent effektiv und 60 Monaten. Welche Aussage trifft zu?

  1. B ist prozentual günstiger, kostet aber absolut mehr
  2. Angebot A ist in jeder Hinsicht teurer als Angebot B
  3. B ist in jeder Hinsicht günstiger
  4. Beide Angebote sind gleichwertig

Nummer 3.4 der Anlage 1 DarlVermV verlangt den Konditionsvergleich über Effektivzins und Gesamtbetrag; ein niedrigerer Prozentsatz kann bei längerer Laufzeit zu höheren absoluten Kosten führen.

27. Welche Angabe ist neben dem effektiven Jahreszins für den Vergleich unverzichtbar?

  1. Die Rechtsform des Darlehensgebers
  2. Der Name des Sachbearbeiters
  3. Die Zahl der Filialen des Instituts
  4. Der Gesamtbetrag aller Zahlungen

Artikel 247 § 3 EGBGB verlangt neben dem effektiven Jahreszins auch den Gesamtbetrag; erst beide Angaben zusammen zeigen die tatsächliche Belastung.

28. Warum bieten Institute bonitätsabhängige Zinssätze an?

  1. Weil die Refinanzierung je Kunde unterschiedlich ist
  2. Weil der Gesetzgeber gestaffelte Zinssätze zwingend vorschreibt
  3. Weil die Bearbeitung bei schwacher Bonität länger dauert
  4. Weil Risikokosten mit der Ausfallwahrscheinlichkeit steigen

Nummer 3.4.1 der Anlage 1 DarlVermV behandelt die Zinshöhe in Abhängigkeit von der Bonität; die Risikoprämie ist Bestandteil der Preisbildung.

29. Welche Folge hat ein bonitätsabhängiges Zinssystem für die Werbung?

  1. Die Werbung ist vollständig untersagt
  2. Der günstigste Zinssatz darf ohne Zusatz beworben werden
  3. Zinsspannen dürfen nicht genannt werden
  4. Belegt durch ein repräsentatives Beispiel

Artikel 247 § 3 EGBGB verlangt ein repräsentatives Beispiel für mindestens zwei Drittel der zu erwartenden Verträge; sonst wäre die Angabe irreführend nach § 5 UWG.

30. Welches Merkmal kennzeichnet eine variable Verzinsung?

  1. Anpassung an Referenzgrößen während der Laufzeit
  2. Der Zinssatz bleibt über die gesamte Vertragslaufzeit unverändert gleich
  3. Der Zinssatz sinkt jedes Jahr um einen festen Betrag
  4. Der Zinssatz wird erst am Laufzeitende festgelegt

Nummer 3.4.3 der Anlage 1 DarlVermV behandelt Finanzierungsformen mit variablem Zins; Artikel 247 § 6 EGBGB verlangt Angaben zu Bedingungen und Verfahren der Anpassung.

31. Wer trägt bei variabler Verzinsung das Zinsänderungsrisiko?

  1. Der Darlehensnehmer
  2. Der Darlehensgeber
  3. Der Vermittler
  4. Die Aufsichtsbehörde

Nummer 3.9.3 der Anlage 1 DarlVermV führt das Zinsänderungsrisiko als eigenen Beratungsinhalt; bei variablem Zins wirkt jede Marktbewegung auf die Belastung des Kunden.

32. Welchen Vorteil bietet ein fester Sollzinssatz?

  1. Ein jederzeitiges Kündigungsrecht ohne Frist
  2. Eine automatische Senkung der Rate bei fallenden Marktzinsen
  3. Planungssicherheit über die gesamte Zinsbindung
  4. Eine Befreiung von der Kreditwürdigkeitsprüfung

Nummer 3.4.4 der Anlage 1 DarlVermV behandelt Finanzierungsformen mit festem Zins; die Kehrseite ist, dass sinkende Marktzinsen nicht weitergegeben werden.

33. Für welchen Kunden ist ein fester Zinssatz besonders geeignet?

  1. Für einen Kunden, der bereits in zwei Monaten tilgen will
  2. Für einen Kunden, der auf sinkende Zinsen spekuliert
  3. Für einen Kunden mit knappem Budget
  4. Für einen Kunden ohne regelmäßiges Einkommen

Nummer 3.4.4 der Anlage 1 DarlVermV stellt die feste Verzinsung der variablen gegenüber; wer wenig Spielraum hat, braucht Planungssicherheit statt Zinschancen.

34. Welche Regel gilt für die Wahl der Laufzeit eines Konsumkredits?

  1. Sie sollte stets zwölf Monate betragen
  2. Sie sollte stets die maximal mögliche Länge ausschöpfen
  3. Nicht länger als die Nutzungsdauer des Gutes
  4. Sie sollte sich am Alter des Kunden orientieren

Nummer 3.4.5 der Anlage 1 DarlVermV verlangt die Empfehlung einer geeigneten Laufzeit; eine Finanzierung, die das Gut überdauert, belastet den Haushalt ohne Gegenwert.

35. Ein Kunde kann 250 Euro monatlich aufbringen. Wie hoch darf der Gesamtbetrag bei 36 Monaten Laufzeit höchstens sein?

  1. 7 500 Euro
  2. 9 000 Euro
  3. 10 500 Euro
  4. 6 000 Euro

Der Gesamtbetrag nach Artikel 247 § 3 EGBGB ergibt sich aus Rate mal Ratenzahl: 250 Euro mal 36 sind 9 000 Euro einschließlich aller Kosten.

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